Taekwondo für Kids

Taekwondo schult das Selbstvertrauen

Wie man sich ohne Waffen verteidigt, lernen Kinder beim Taekwondo-Training. Nebenbei trainieren sie Selbstvertrauen und Sozialverhalten.

Schüchterne wie Lebhafte trainieren bei uns Muskeln und Selbstbewusstsein. Asiatische Kampfsportarten wie Taekwondo (deutsche Übersetzung: der Weg des Fußes und der leerer Hand) helfen auch verhaltensauffälligen Kindern, weil Selbstbeherrschung, Disziplin und Respekt eine zentrale Rolle spielen. Bei Taekwondo weist schon die Silbe „do“ (sinngemäß: „Auseinandersetzung mit sich selbst“) darauf hin.

Balance zwischen Körper und Geist

Das trainieren von Körper- und Geist bringt ins Gleichgewicht. Die Schüler fühlen sich nicht nur gut, sondern auch sicher. Trainiert wird mit moderatem Kontakt. In der Grundschule werden alle Schläge abgespoppt. Fortgeschrittene beherrschen schon viele Kampftechniken, mit denen sie sich notfalls auch wehren könnten. Der Ehrenkodex erlaubt das gelernte nur zur eigenen Verteidigung anzuwenden. Außerhalb der Übungshallen (Dojang) musste zum Glück noch niemand seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Taekwondo als Gewaltprävention

Kampfsport stärkt das Selbstvertrauen. Wer seinen Körper beherrscht, hat keine Opferhaltung, der geht aufrecht durchs Leben. Ergo lernt sich durchsetzen – mit Worten, nicht mit Schlägen. Wer sich seiner Fähigkeiten bewust ist, verspürt nicht den Drang diese unbedingt anzuwenden.

Eltern finden es beruhigend, wenn der Nachwuchs sich zu helfen weiß. Andererseits befürchten manche, Kampfsport könne ihr Kind aggressiv machen – gerade wenn es ohnehin temperamentvoll ist. Das Gegenteil wird beobachtet. Die Kinder können ihren ganzen Stress und Ärger im Training verarbeiten und sich, im Rahmen der Regularien, Luft machen.

Das ist der Grund, warum auch in Gewaltpräventionsprojekten Kampfsport gelehrt wird. Kämpfen als Mittel gegen Gewalt – das klingt nach einem Widerspruch. Doch sogar die Polizei unterstützt solche Programme. Erfahrungen haben gezeigt, dass sie funktionieren. Allerdings lernen Kinder nicht automatisch, wie sie richtig mit ihren Aggressionen umgehen. Der Trainer muss darauf achten, dass sie Grenzen und Regeln einhalten und Werte verinnerlichen.

Fitmacher Taekwondo

Unabhängig davon, ob jemand schüchtern, aggressiv oder unruhig ist, eines kommt allen zugute: Kampfsport macht fit. „Taekwondo stärkt die Muskulatur, verbessert Koordination, Gelenkigkeit und Schnellkraft“, betont Jürgen Knees vom bonn Shido e.V.. Die Kommandos beim Training gibt er auf Koreanisch. Auch den Kleinsten sind sie bereits in Fleisch und Blut übergegangen.

Trainingsvideo

Teilnehmer:

Kinder (ab 8 Jahre)
Kinder (ab 12 Jahre)
Jugendliche (ab 14 Jahre)

Zeit:

Freitag: 17.00 bis 18.30 Uhr, Kinder (ab 8 Jahren)
Freitag: 18.30 bis 20.00 Uhr, Kinder (ab 12 Jahren)
Samstag: 14.00 bis 17:00 Uhr Training (nach Absprache)

Übungsstätte:

Turnhalle der Nikolausschule, Pützstr. 6-8 in Bonn-Kessenich

Übungsleiter:

Jürgen Knees - 4. Dan
Jürgen Knees – 4. Dan (Trainer B-Lizenz)

Für weitere Informationen kannst Du gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

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